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Die kurze Antwort
Ein Konfigurator ersetzt das erste Telefonat; ein Kontaktformular vereinbart es. Wenn die meisten Anfragen zwei oder drei E-Mails brauchen, bevor Sie einen Preis nennen können, kostet Sie das Formular Zeit, und einen Teil der Kunden, die Ihre Rückfragen nie beantworten.
Was ein Kontaktformular tatsächlich erfasst
Das übliche Anfrageformular auf der Website eines Montagebetriebs fragt Name, E-Mail, Telefon, PLZ und ein Freitextfeld ab. Heraus kommt: „Interesse an Terrassendach, ca. 5 Meter, anthrazit, was kostet das?“ Manchmal weniger.
Bevor Sie anbieten können, fehlen noch Tiefe, Dachart (Glas, Polycarbonat, Lamellen), Seitenwände oder ZIP-Screens, die Montagesituation und die Farbe. Das wird ein Telefonat oder ein Aufmaßtermin. Für einen Kunden, über den Sie noch nichts wissen.
Was ein Konfigurator erfasst
Ein 3D-Konfigurator stellt dieselben Fragen, nur beantwortet der Kunde sie beim Gestalten. Breite 5.000 mm, Tiefe 3.500 mm, Glasdach, RAL 7016, eine Glasschiebewand, LED-Spots. Er sieht die Überdachung in 3D, sieht einen Live- oder Ab-Preis (Ihre Wahl pro Produkt) und schickt dann die Anfrage.
Die Anfrage landet als vollständige Konfiguration mit Preis in Ihrer Pipeline. Optional: bis zu fünf Fotos der Einbausituation und ein Aufmaßtermin aus Ihrem Kalender.
Wann ein Kontaktformular völlig reicht
Ein Konfigurator ist nicht für jede Anfrage die Lösung. Behalten Sie ein einfaches Formular (oder stellen Sie eines neben den Konfigurator), wenn:
- es um Reparatur oder Service geht. Eine undichte Rinne, ein defekter Lamellenmotor;
- das Produkt ein Einzelstück ist, das kein parametrisches Modell abbildet, etwa eine Überdachung an einem verwinkelten Bestandsgebäude;
- Sie nur wenige Anfragen im Monat bekommen und das erste Gespräch gern selbst führen.
Die meisten Betriebe nutzen am Ende beides: den Konfigurator auf den Produktseiten, ein kurzes Formular auf der Kontaktseite für alles andere.
Was sich nach der Anfrage ändert
Der größere Unterschied zeigt sich nach der Anfrage. Beim Formular ist der nächste Schritt Handarbeit: anrufen, notieren, in Excel rechnen, ein PDF schreiben. Mit dem Konfigurator wird die Anfrage zu einem nummerierten Angebot mit optionalen Varianten Basis/Komfort/Premium, einem PDF und einer Online-Angebotsseite, die der Kunde unterschreiben kann. Das Nachfassen läuft von selbst: Eine unbeantwortete Anfrage wird zur Aufgabe, ein geöffnetes, aber nicht unterschriebenes Angebot bekommt eine Erinnerung.
So steigen Sie um
- Nehmen Sie Ihr meistverkauftes Produkt, meist eine Terrassenüberdachung oder eine Pergola, und bauen Sie es aus einer der 120 Vorlagen. Eine erste Version steht in etwa drei Minuten.
- Hinterlegen Sie Ihre Maße, Optionen und Preise, oder stellen Sie das Produkt zum Testen auf „nur Angebot“.
- Binden Sie es mit einer Skriptzeile auf Ihrer bestehenden Website ein, neben dem bisherigen Formular.
- Beobachten Sie ein paar Wochen im Ergebnis-Dashboard, woher die Anfragen kommen, und entscheiden Sie dann, ob das alte Formular bleibt.
Den Tarif finden Sie auf der Preisseite: ein Tarif, 499 € pro Monat zzgl. MwSt., mit 14 Tagen kostenlosem Test für Ihren ersten Shop.